Himmlisch Süsse ❤ Back- und DIY-Ideen
Sweet dreams are made of this…

Sweet dreams are made of this…

Was ist besser als Karamell? Karamell-Tartelettes mit Schokoladen-Topping!!
Zum Dahinschmelzen und das nicht nur aufgrund der Wahnsinnstemperaturen draußen. Ein Traum…
Karamell-Tartelettes
Und so wird’s gemacht:
Eine Dose gesüsste Kondensmilch (ungeöffnet) für ca. 3 Stunden in kochendes Wasser stellen. So stellt Ihr im Handumdrehen eine himmlisch süße Karamellsoße her. Wer es einfacher mag, kann natürlich auch fertiges Karamell im Supermarkt kaufen (z.B. von Bonne Maman), aber die selbst gemachte Variante schmeckt einfach noch besser. Probiert es doch einfach mal aus- richtig guuuuuuut!!
Karamell
Aus 350g Mehl, einer Prise Salz, 210g Butter, 1EL Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker und 2EL Eiswasser (hierfür einfach Eiswürfel in ein mit Wasser gefülltes Glas geben) einen Mürbeteig herstellen. Diesen für eine Stunde in den Kühlschrank geben. Diese Menge reicht für 24 Tartelettes. Da ich nur 12 machen wollte, habe ich die Hälfte des Teigs in Frischhaltefolie gewickelt und ins Gefrierfach gelegt. Dort hält sich der fertige Teig mehrere Wochen und kann bei Bedarf einfach hervorgeholt, aufgetaut und gebacken werden.
Nach Ablauf  von mindestens 1 Stunde den Teig aus dem Kühlschrank holen, auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 4mm dünn ausrollen und die zu Euren Backformen passende Kreise ausstechen (ich benötige für meine Tartelettes ca. 15cm große Kreise und steche diese mit einer passenden bauchigen Tasse aus). Die mit Teig bestückten Tartelettes Backförmchen bei 175°C für ca. 15-20 Minuten in den Backofen geben.
In der Zwischenzeit 250g Schokolade in kleine Stückchen zerhacken und für ca. 1-2 Minuten in die Mikrowelle geben, bis sie geschmolzen ist. Ich habe 200g weiße und 50g zartbittere Schokolade gemischt und noch 1/2 TL Vanilleextrakt untergerührt, aber letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, welche Schokolade verwendet wird – nehmt einfach die, die Euch am besten schmeckt.
Und dem Ganzen noch das gewisse Etwas zu verleihen, bringt ca. 150g Zucker mit 1EL süßer Sahne in einer Pfanne zum schmelzen, bis die zähflüssige Masse eine karamellbraune Farbe annimmt. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Zuckermasse auf ein Blatt Backpapier geben und mit einem großen Küchenmesser glatt streichen, bis eine hauchdünne Schicht entsteht -abkühlen lassen.
Den ausgehärteten Karamellzucker in eine Plastiktüte geben und die geschlossene Tüte mit einem Fleischklopfer bearbeiten, bis viele möglichst kleine (ca. 2-5mm) Stückchen entstehen. Wenn Ihr diese Zuckerstückchen unter die Karamellsoße rührt, knuspert es später himmlisch bei jedem Bissen im Mund.
Nun ist es an der Zeit, die einzelnen Zutaten zum großen Ganzen zusammen zu tun. Füllt die ausgekühlten Tartelettes zuerst bis zur Hälfte mit der Karamell-Crisp-Soße und stellt sie für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend die Tartelettes mit der geschmolzenen Schokolade bis zum oberen Rand füllen und mit weißen Schokoladenraspeln oder dem selbst gemachten Karamellzucker dekorieren.
Tartelette
Karamell_Schokolade
Bon appétit.
❤ Anne
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Seit meinem letzten Beitrag ist nun eine ganze Weile vergangen. Jetzt ist aber Schluss mit dem Faulenzen:) Urlaub war zwar toll, aber bereits am Pool unter der Sonne Teneriffas hat mich das Backfieber wieder gepackt. Leider war meine geliebte KitchenAid viel zu weit weg, aber nun sind wir wieder vereint und ich habe viele tolle Ideen gesammelt, die ich nun nach und nach umsetzen werde. Nach der Ruhepause wagte ich mich direkt an etwas Aufwändigeres, denn für den Geburtstag einer ganz lieben Freundin ist diese (wie ich finde) absolut hinreißende Cremetorte entstanden.

Red Velvet Cake

Geburtstagstorte

Gespitzelt habe ich bei Stephanie Jaworski und ihrem Red Velvet Cake Rezept auf www.joyofbaking.com. Hier die Zutatenliste für die Böden in leicht abgewandelter Form:

250g Mehl

1 Prise Salz

1EL Kakaopulver

120g weiche Butter

300g Zucker

2 Eier (L)

1TL Vanilleextrakt

240ml Buttermilch

rote Lebensmittelpaste

1TL Essig

1TL Backpulver

Als erstes den Ofen auf 175 °C vorheizen und die Bachform (20cm Durchmesser) einfetten, damit der Teig nach der Fertigstellung möglichst schnell gebacken werden kann.

Mehl, Salz und Kakaopulver in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischen und sieben, um eventuelle Klümpchen zu beseitigen.In einer zweiten großen Schüssel die weiche Butter mit der Küchenmaschine (oder dem Handmixer) ein paar Minuten cremig rühren. Den Zucker dazugeben und solange vermengen, bis eine leicht luftige Masse entsteht. Anschließend die beiden Eier nacheinander unterrühren. Zum Schluss noch das Vanilleextrakt hinzugeben und alles erneut gut vermengen.

Dem Messbecher mit der Buttermilch nun nach Belieben die rote Lebensmittelfarbe hinzufügen, bis der gewünschte Ton entsteht. Ich habe mich für ein zartes Rosa entschieden, aber wie der Name “Red Velvet Cake” schon sagt, kann auch gern mehr Farbe genommen werden, bis ein richtig kräftiges Rot entsteht.

Nun abwechselnd erst 1/3 der Mehlmischung und dann 1/2 der eingefärbten Buttermilch in die Buttermasse einrühren, bis zum Schluss alle Zutaten gut vermengt sind. Und nun kommt der Clou, denn in einem kleinen Schälchen (oder Glas) werden nun Backpulver und Essig zusammengetan. Da beide Bestandteile sofort miteinander reagieren (beginnt wild zu schäumen), muss dieses Gemisch möglichst schnell unter die restlichen Zutaten gehoben werden. Dadurch bleibt der Boden nachher besonders saftig und trocknet beim Backen kein Bisschen aus.

Alles schnellstmöglich in die vorbereitete Springform mit 20cm Durchmesser geben und für ca. 40 – 50 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Ich habe zwei von diesen Böden angefertigt. Nach dem Backen müssen die Böden richtig gut auskühlen. In dieser Zeit kann schonmal die Creme vorbereitet werden.

400g Frischkäse

250g Mascarpone

2Päckchen Vanillezucker

140g Puderzucker (gesiebt)

250g Creme double

Klingt gehaltvoll? Ist es auch :) Aber diese Sünde ist es allemal wert – VERSPROCHEN!!

Den Frischkäse in der Küchenmaschine (oder mit dem Handmixer) einige Minuten cremig rühren. Anschließen Mascarpone hinzugeben und gut verrühren. Dann den gesiebten Puderzucker und 2 Päckchen Vanillezucker unterheben, bis eine streichzarte Creme entsteht. Zu guter Letzt noch die Creme double unterheben und fertig ist leckerste Tortencreme der Welt *hüstel*!

Die abgekühlten Böden halbieren, sodass 4 ungefähr gleich dicke Schichten entstehen (Teigreste bloß nicht wegwerfen – diese kann man toll zum verzieren verwenden). Nun die einzelnen Böden mit der Creme bestreichen, aufeinanderstapeln und nach Belieben verzieren. Vor dem Servieren am besten für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. FERTIG! LECKER!!

Cremetorte

Leider wurde das Geschmacksinternet noch nicht erfunden, aber glaubt mir (und dem Geburtstagskind), diese Torte ist wirklich unheimlich lecker. Die Böden sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch richtig saftig geblieben. Aber das absolute Highlight ist die Tortencreme!! Die Kombination aus Mascarpone, Frischkäse und Puderzucker ist der Hammer! Das solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren.
Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, konnte ich mich wieder einmal nicht zurückhalten und habe die Torte zusätzlich zu den Creme-Verzierungen auch noch mit kleinen Schmetterlingswimpeln geschmückt. Ich bin nämlich seit neuestem dem Stanzen (www.stampinup.com) verfallen und muss nun aufpassen, dass ich diese Sucht irgendwie in den Griff bekomme (Fortsetzung folgt) :)
❤ Anne
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Ich liebe frische Beeren (egal welche) und als ich gestern durch den Einkaufsladen meines Vertrauens geschlendert bin, entdeckte ich wunderschöne Him- und Heidelbeeren. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und so landete je ein Päckchen im Einkaufskorb.

Blieb nur zu überlegen, was ich Schönes damit anstellen sollte – um sie einfach so in den Mund zu stopfen, sind sie einfach zu schade (so wertvolle kleine Dinger). Passend zur Jahreszeit sollte es etwas luftig leichtes werden… Nun schaut einfach selbst, was dabei entstanden ist.

Beeren Wölkchen

Die Beeren behutsam unter kaltem Wasser abspülen, trockentupfen und ein paar davon auf 6 kleine, hitzefeste Gläschen verteilen, sodass der Glasboden mit den Beeren bedeckt ist (je Glas ca. 10 Heidelbeeren und eine Himbeere).

Nebenher schonmal den Ofen auf 230°C (Oberhitze) vorheizen.

Für die luftig leichte Masse einfach zwei Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Puderzucker steifschlagen und das Eigelb in einer separaten Schüssel mit einem Päckchen Vanillezucker schaumig rühren. Dann 100g Quark hinzugeben und zum Schluss das steife Eiweiß  und die restlichen Heidelbeeren vorsichtig unterheben. Je zwei Esslöffel der Quark-Ei-Beeren-Masse auf die Beeren in den Gläschen verteilen und das ganze für 8-10 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

Beeren_

Backen_im_Glaeschen

Topfenauflauf_

Beeren_im_Glas

Hmmmm… Geht super schnell und schmeckt himmlisch lecker! So luftig und locker, zergehen sie wie kleine Wölkchen im Mund. Und die saftigen Beeren dazwischen sind ein absolutes Highlight. Viel Spass beim Nachbacken!!

❤ Anne

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  • kekse3

Vor ein paar Tagen habe ich ein Bild von wunderhübsch dekorierten Keksen entdeckt und wollte das unbedingt einmal selbst ausprobieren. Wer sagt denn, dass Plätzchen backen nur etwas für die Weihnachtszeit ist? Gesagt getan… Die Zutaten für solche Experimente habe ich grundsätzlich im Haus, denn ich gehöre zur Spezies der Spontanbäckerinnen und kann es gar nicht leiden, Zeit mit einkaufen zu vergeuden, statt direkt mit dem Backen zu beginnen (ein konstanter Vorrat an Eiern, Butter, Zucker, Mehl usw. ist also lebensnotwendig).

Kekse-Zutaten

Der Teig für die Plätzchen war schnell gemacht. 125 g Butter schaumig rühren. 50 g Puderzucker und 1 Packung Vanillezucker hinzugeben. Anschließend 50 g Puddingpulver und 1 EL Milch unterrühren. Zum Schluss das 130 G Mehl untermengen. Den Teig zu einer Kugel formen, auf Frischhaltefolie legen, platt drücken, bis der Teig eine ca. 1,5 cm dicke Scheibe bildet. Dann alles luftdicht mit der Frischhaltefolie umschließen und für ca. 1h im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach den Teig ausrollen und mit dem Förmchen ca. 3 cm große Blüten ausstechen. Der  Teig reicht für 2 Backbleche, die dann bei ca. 175 °C für 10-15 Minuten in der vorgeheizten Backofen wandern.

Die Plätzchen nach dem Backen abkühlen lassen und in der Zwischenzeit ca. 25 g Puderzucker mit ein paar Tropfen Wasser vermengen, sodass eine lavaähnliche Konsistenz entsteht. Je nach Geschmack mit Lebensmittelfarbe einfärben (ich bin zur Zeit ein großer Fan von Pastelltönen und rosé hat´s mir ganz besonders angetan). Jetzt gilt es mit ein wenig Geschick und viel Geduld, die bis dahin noch recht langweilig wirkenden Kekse zu dekorieren.

Et voila, hier der erste Versuch:

kekse2

kekse4

kekse5

kekse1

Werde weiter üben und beim nächsten Mal bekomme ich bestimmt auch filigrane Buchstaben hin – das wollte heute noch nicht so recht klappen. Geschmeckt haben die gepunkteten Leckereien jedenfalls, denn mein Mann hat sie schneller verputzt als ich “Plätzchen” sagen konnte.

❤ Anne

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Jetzt wo draußen endlich wieder alles zu blühen beginnt, habe ich mir direkt den erstbesten Stoff mit Blütenprint geschnappt und Schutztäschchen für meine täglichen Begleiter (Mr. Kindle und Mrs. iPhone) genäht. Und so können sich die zwei jetzt doch wirklich draußen blicken lassen – von Kopf bis Fuss geschmückt mit Schleifchen und Schmetterlingen. Ich konnte einfach nicht widerstehen *grins*.  Manchmal darf man (ähm, ich meine Frau) auch wieder Mädchen sein, oder?

Tasche im Doppelpack

Tasche im Doppelpack

Tasche im Doppelpack

Tasche im Doppelpack

Eigentlich sah der Plan so aus, dass nur eine Tasche für den Kindle entstehen sollte… Tja, da ich es aber immer wieder schaffe, dass am Ende wenige Millimeter fehlen, um Inhalt und Tasche zusammenführen zu können, musste der Fehlversuch weiter und weiter verkleinert werden, bis ne schicke Handy-Hülle daraus wurde. Beim zweiten Anlauf habe ich dann jedoch penibelst genau darauf geachtet, dass auch wirklich alles passt. PRIMA.

Ich verstehe einfach nicht, warum mir das immer wieder passiert – ok vielleicht doch, richtig messen müsste man können:) Egal, ist ja nochmal gut gegangen.

❤ Anne

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