Himmlisch Süsse ❤ Back- und DIY-Ideen
Mini Quarkbällchen

Als ich meine Backpläne für dieses Wochenende kundtat, machte mein Mann mir direkt einen Strich durch die Rechnung, denn er wünschte sich von ganzem Herzen Quarkbällchen. Wie könnte ich da nein sagen? Also wurde frittiert was das Zeug hält und die geplante Muffin-Backorgie um ein paar Tage verschoben. Heraus kamen diese himmlisch süßen Mini Quarkbällchen:

Quarkbällchen

Zutaten:
350g Mehl
10g Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier
175g Zucker
350g Quark
1 Fläschchen Butter Vanille Aroma
reines Pflanzenfett

Das Mehl sieben und mit Backpulver und Salz gut vermengen. In einer separaten Schüssel werden dann die Eier mit Zucker und Butter-Vanille-Aroma ca. 1-2 Minuten lang schaumig geschlagen. Anschließend erst den Quark unter die Ei-Zucker-Masse heben und dann nach und nach das Mehl unterrühren.

Jetzt das Pflanzenfett auf ca. 170° erhitzen und den fertigen Teig in eine Spritztüte mit großer, runder Tülle füllen. Für die Mini Quarkbällchen habe ich eine Tülle mit 1,5 cm Durchmesser genutzt (je größer die Tülle, desto größer werden die Quarkbällchen). Der Teig wird nun direkt über dem heißen Fett vorsichtig aus der Tüte gedrückt und mit Hilfe eines Messers nach ca. 2 cm abgeschnitten. Die dabei entstehenden Teigstückchen landen direkt im Fett (passt auf, dass es dabei nicht spritz) und werden dort von ganz allein zu perfekten, runden Kugeln. Gebt nicht zu viele Bällchen auf einmal ins Fett, da sie beim Frittieren ein wenig aufgehen.

Wenn die Quarkbällchen goldbraun sind, können sie aus dem Fett genommen und zum Abtropfen auf Krepppapier gelegt werden. Wenn die Bällchen leicht abgekühlt sind, können sie in Zucker gewälzt oder mit Puderzucker bestreut werden.

Quarkbällchen

Da die Mini Quarkbällchen so herrlich klein und deshalb mit einem Bissen im Mund verschwunden sind, hinterlässt man keine verräterischen Spuren beim Naschen. Saubere Sache – so soll das sein.

Viel Spass beim Nachbacken!

❤ Anne

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Bree van de Kamp (Desperate Housewives) machte es vor – sie ist die Personifizierung der perfekten Hausfrau. Um nur ein paar Eckdaten zu nennen:

1) Die Gelassenheit in Person, die nichts, wirklich gaaaar nichts aus der Ruhe bringen kann.

2) Herrscherin in einer ständig auf Hochglanz polierten Küche, in der das Wort Chaos gar nicht existiert.

3) Eine Frisur, bei der jedes 3-Wetter-Taft Model blass vor Neid werden würde.

4) Ein makelloses, perfekt aufeinander abgestimmtes Outfit.
 
Ich muss gestehen, die Latte steckt echt verdammt hoch… Aber lass ich mich davon abschrecken? Nein, natürlich nicht! Der Bree-Check kann also beginnen:

1) Wie nennt man das genaue Gegenteil von Ruhe und Gelassenheit? Ach ja, “ANNE”. Den Punkt kann ich wohl knicken!

2) Wenn ich in der Küche bin, herrscht das Chaos statt mir. Aber in den Phasen dazwischen, sieht sie recht passabel aus.

3) Ein einziger Blick in den Spiegel verrät, dass ich dringend mal wieder zum Frisör müsste…

4) Bleibt also noch das Outfit. Da lässt sich bestimmt auch was machen!
 

Grübel, grübel… Was darf bei einem perfekten Hausfrauen-Outfit auf keinen Fall fehlen? Die Schürze! Aber nicht irgendeine Schürze, denn schließlich muss sie einer Bree van de Kamp gerecht werden!  Also ging´s mal wieder an die Nähmaschine und dabei entstand ein herzallerliebstes Rüschenschürzchen, mit dem zumindest die Illusion der perfekten Hausfrau geschaffen werden kann:

Schürze

Und wenn auch Du dich künftig wie eine kleine Bree in der Küche fühlen willst, habe ich hier die Nähanleitung für die Schürze zusammengestellt: KLICK!!

 

❤ Anne

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Da schlenderte ich nichts ahnend von Supermarktregal zu Supermarktregal, als ich plötzlich vom Blitz getroffen wurde. Ich gebe zu, nur im übertragenen Sinne, aber dennoch wurde ich von dem Moment an nur noch von einem einzigen Gedanken beherrscht: “MUSS Cookies mit Kinder-Schokobons backen!” So geschehen – wenn ich´s Euch doch sage! Was sollte ich also machen? Das war höhere Gewalt und ich hatte keine Chance zu entkommen. Also fügte ich mich dem Schicksal und heraus kamen diese absolut anbetungswürdigen Kekse (weiterlesen auf eigene Gefahr!!):

Chocolate Cookies

Außen ganz knusprig, innen schön weich und kleine Schokobons-Stückchen als Krönung obendrauf – ein Hochgenuss! Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen, kommt hier direkt das Rezept:

Zutaten für ca. 20 Cookies

75g weiche Butter
170g braunen Zucker
50g Zucker
1/2 Pck. Vanillezucker
1Ei
50g Vollmilchschokolade
125g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
15g Kakaopulver
100g Schokobons

Die weiche Butter cremig rühren. Butter, die frisch aus dem Kühlschrank kommt, kann für 15-20 Sekunden in einer hitzefesten Schale in die Mikrowelle gestellt werden, um sie möglichst schnell weich zu bekommen und direkt mit dem Backen starten zu können. Nun den Zucker und anschließend nacheinander das Ei und die geschmolzene Vollmilchschokolade (in einer hitzefesten Schale in der Mikrowelle zum Schmelzen gebracht) unter die Buttercreme rühren. Das Mehl in eine separate Schüssel sieben, mit Natron, Salz, Back- und Kakaopulver vermischen und anschließend unter die restlichen Zutaten rühren. Zum Schluss die Schokobons klein hacken und ebenfalls unter den Teig heben.
Nun ca. 20 Wallnuss-große Teigkugeln formen (Finger leicht anfeuchten, dann bleibt nicht soviel Teig dran kleben). Die Kugeln auf einen Teller legen, ganz leicht platt drücken und für ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
Den Ofen kurz vor Ablauf der Kühlzeit auf 170°C (Umluft) vorheizen. Legt nun 6 bis 8 der gekühlten Teigkugeln mit genügend Abstand zu einander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt dieses für ca. 12 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Die fertigen Cookies zum Abkühlen aus dem Ofen holen und die nächsten 6 bis 8 gekühlten Teigkugeln backen (diesen Vorgang wiederholen, bis alle Cookies gebacken sind).
Wundert Euch nicht, wenn die Cookies nach 12 Minuten noch weich aus dem Ofen kommen – sie härten erst beim Abkühlen aus, bleiben in der Mitte jedoch trotzdem schön weich. Mmmmmhhhhh…

Cookies mit Schokobons

Es gibt doch immer einen triftigen Grund, um Cookies zu essen. Verrätst Du mir Deinen – ich bin gespannt :)

❤ Anne

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Ich bin immer wieder fasziniert, was man mit einer eigenen Nähmaschine alles zaubern kann:) Wenn ich erstmal davor sitze, bekommt man(n) mich dort so schnell nicht wieder weg. So auch dieses Mal… Zwei Abende lang gab es nur das Rattern der Nähmaschine von mir zu hören und eine Spur von bunten, abgeschnittenen Nähgarnresten von mir zu sehen, die den Weg zwischen Nähzimmer, Küche und Bad säumte (in etwa wie die Brotkrumenspur von Hänsel und Gretel). Als ich dann endlich fertig war, tauchte ich aus den Tiefen meines Nähwahns wieder auf und präsentiere Euch nun (mit vor Stolz geschwellter Brust) diese praktische Zeichentasche:

selbstgenähte Maltasche

Sie ist als Geschenk gedacht und bringt dem Geburtstagskind hoffentlich ganz viel Freude. Auf die Idee haben mich zwei kleine Mädchen aus der Nachbarschaft gebracht, die es sich letztens im Innenhof mit Ihren Malbüchern und Buntstiften auf einer Decke gemütlich gemacht hatten. Ich bemerkte die beiden, als ich draußen auf dem Balkon ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen versuchte. Als ich nun auf der Suche nach einem neuen Nähprojekt war, ist mir dieses Bild wieder eingefallen. Wäre doch toll gewesen, wenn Sie ein hübsches Täschchen dabei gehabt hätten, um all ihre Malutensilien zu transportieren. Die Idee war also geboren. Um mit dem Nähen beginnen zu können, musste ich mir nur noch überlegen, was alles in die Tasche passen soll. Also ging es erstmal in den Schreibwarenladen, um Stifte, Zeichenblock und Malbuch zu besorgen. Da ich jetzt wusste, was rein gehörte und wie groß die einzelnen Teile waren, konnte ich die Maße der Tasche festlegen und dem Nähen stand nichts mehr im Weg.

Zeichentasche

Maltasche_Zeichentasche

Probiert es doch auch mal aus. Bei Fragen einfach melden.

❤ Anne

@ Betti: Nochmal vielen lieben Dank für den tollen Stoff!!

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Kennt ihr das auch? Man ist zu einer Feier (z.B. Geburtstag) eingeladen und steht unverzüglich vor dem folgenden Problem: “Was soll nur ich schenken?”
Die obligatorische Glückwunschkarte mit Geldinhalt kennt ja jeder, finde ich jedoch eher unpersönlich. Glückwünsche sollten dem Anlass entsprechend auf eine besondere Art und Weise übermittelt werden.
Also überlegte ich hin und her und dann machte es Klick – warum die Glückwünsche nicht in Form von Glückskeksen übermitteln? Naheliegend, oder? Wenn die fertigen Glückskekse nun zusammen mit Geldscheinen hübsch verpackt werden, habt ihr ein tolles Geldgeschenk:
Glückskekse Geldgeschenk
Man schreibt also den Glückwunschtext nieder, druckt diesen aus und zerschneidet ihn in kleine Streifen von maximal 0,7cm x 7cm, damit sie anschließend in die selbst gebackenen Glückskekse passen. So steht der Beschenkte vor der Aufgabe die Einzelteile aus den Keksen zu befreien und wieder zum Originaltext zusammenzuführen (als kleine Hilfe können die einzelnen Zettel durchnummeriert werden, dann dauert die Puzzelei nicht so lang).
Glückskekse
Zutaten für ca. 35 Glückskekse:
75g Mehl
25g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
2 Eier (Gr. S)
125g Zucker
50g weiche Butter
Den Ofen auf 170C vorheizen und aus den Zutaten einen glatten Teig rühren. Es ist unheimlich wichtig, dass die gebackenen Kekse noch weich sind, wenn man sie aus dem Ofen nimmt, um sie zusammenklappen und in die typische Glückskeksform bringen zu können, ohne dass sie brechen. Da die Kekse aber direkt abkühlen und aushärten, wenn man sie aus dem Ofen nimmt, ist es besser, wenn man nur jeweils einen Keks herausnimmt und die anderen weiterhin im Backofen lässt. Ich habe aus diesem Grund immer nur 3 Glückskekse gleichzeitig in den Backofen getan – so konnte ich sicherstellen, dass der letzte Keks nicht zu braun wird, während ich die anderen beiden nacheinander fertigstelle.
Also drei Portionen (je 1 Teelöffel) von dem Teig auf das Backpapier geben und mit der Löffelrückseite ca. 9cm große, hauchdünne Kreise formen.
Ab in den Ofen damit und nach ca. 5-8 Minuten (bzw. wenn sich die Ränder leicht braun färben) den ersten Keks mit einem flachen Kuchenmesser herausholen, um ihn in einen Glückskeks zu verwandeln. Dazu legt einen der Glückwunschzettelchen in die Mitte des Kekses, klappt ihn einmal zusammen und bringt ihn mit Hilfe einer Tasse in die typische Form. Vorsicht, verbrennt Euch dabei nicht die Finger.
Glückskekse backen
Die Glückskekse können auch ganz wunderbar als Gastgeschenke auf Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen und und und verschenkt werden. Wenn ihr die Kekse nämlich einzeln verpackt und ein nettes Dankes-Sprüchlein anstelle der Glückwünsche auf die Zettelchen schreibt, entsteht dabei folgendes:
Gastgeschenk_Glückskekse
Es gibt sicher noch viele weitere tolle Ideen, was man mit Ihnen anstellen kann – lasst Eurer Phantasie freien Lauf. Wie Ihr seht, sind sie ganz einfach herzustellen und sorgen hübsch verpackt für ne richtig nette Überraschung. Also viel Spass beim Backen, Basteln und Verschenken!
❤ Anne
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