Himmlisch Süsse ❤ Back- und DIY-Ideen
Ice Ice Baby

Um für Abkühlung von innen zu sorgen, habe ich gestern Abend mein erstes Sorbet hergestellt. Das tut nicht nur gut, sondern schmeckt auch unheimlich köstlich!! Wenn ich gewusst hätte, wie einfach das geht, hätte ich´s schon längst mal ausprobiert. Diese Leckerei kommt bei uns nun öfter auf den Tisch:

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Himbeersorbet

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Und so wird´s gemacht:

350g Himbeeren mit 2 EL Zucker und 1 EL Himbeersirup vermengen und durch ein feines Sieb drücken (am besten 2 mal, damit später garantiert keine kleinen Himbeerkernchen in dem Sorbet landen). Nun in einer kleinen, separaten Schüssel 2 Eiweiß zusammen mit 1 EL Zucker steif schlagen und anschließend unter das Fruchtpüree heben. Damit daraus ein Sorbet wird, kommt alles über Nacht ins Gefrierfach.

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himbeersorbet selbstgemacht

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Mit frischen Himbeeren anrichten und eiskalt genießen…

 ❤ Anne

Endlich Wochenende!! Das heißt, es stehen zwei Tage bevor, an denen ich tun und lassen kann, was ich möchte. Ich werde mich nur mit Dingen beschäftigen, auf die ich Lust habe und mache einen großen Bogen um die Dinge, die ich tun sollte, weil ich muss. Davon ist schließlich bereits ein Großteil der Woche bestimmt worden und jetzt ist Schluss damit :)
Eingeläutet wurde das langersehnte Wochenende nicht durch den schrill um 6.10 Uhr klingelnden und mich aus dem Schlaf reißenden Wecker, sondern dadurch, dass ich endlich mal wieder so richtig austräumen konnte und dann entspannt von alleine aufgewacht bin. Ein liebevoll zubereitetes Frühstück – bestehend aus warmen, luftig lockeren Scones mit Frischkäse und himmlisch süßer Erdbeermarmelade – krönte den Start in den Tag. Für die passende Erfrischung sorgte selbst “gepresster” Wassermelonensaft.
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Scones mit Erdbeermarmelade
Erdbeermarmelade
Die Erdbeermarmelade habe ich bereits ein paar Wochen zuvor wie folgt aus 1kg frischen Früchten und 1/2 kg Gelierzucker gekocht:
Die Erdbeeren waschen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Gelierzucker in einer ausreichend großen Schüssel vermengen. Die Beeren-Zucker-Mischung sollte anschließend für mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen und dann püriert werden. Zum Kochen der Marmelade bitte einen großen Topf verwenden, damit nichts überkocht (gibt sonst ne schöne Schweinerei). Das Erdbeerpüree unter ständigem Rühren aufkochen und 3 Minuten weiter kochen lassen. Die heiße Marmelade anschließend direkt in die frisch gereinigten Gläser füllen, Deckel drauf, auf den Kopf stellen, abkühlen lassen, fertig.
Scones_Erdbeermarmelade
Nun zu den Scores:
250g gesiebtes Mehl, 3 TL gesiebtes Backpulver, 40g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. 70g weiche Butter hinzugeben und mit den Händen zu Krümeln verarbeiten. Die Streusel mit 150 ml Buttermilch zu einem Teig verkneten (sollte dieser zu klebrig sein, gebt einfach noch ein wenig gesiebtes Mehl hinzu). Den Teig 45 Minuten kalt stellen und anschließend auf der gemehlten Arbeitsplatte ca. 1cm dick ausrollen und ca. 7,5 cm große Kreise ausstechen. Die Teigkreise erneut für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen, danach mit einem verquirlten Ei bestreichen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech in den vorgeheizten Ofen (180°C Umluft) geben. Die Scones ca. 15 Minuten backen. Eure Wohnung wird ganz wunderbar nach dem süßen Gebäck duften -freut Euch drauf. Am besten schmeckt´s, wenn die noch warmen Scones mit Frischkäse und Marmelade bestrichen werden.
Wassermelionensaft
Auf die Idee, Wassermelone in Saft zu verwandeln, bin ich durch Zufall gekommen. Normalerweise zerteile ich die Melone in mundgerechte Stückchen und esse sie direkt so, aber irgendwie wollte ich mal was Neues ausprobieren und habe die Stückchen eines Tages püriert, anschließend durch ein feines Sieb gegeben, damit in dem Saft später keine Kernkrümel stören und fertig war ein super fruchtig leckeres Erfrischungsgetränk.
Der perfekte Start in den Tag, oder was meint Ihr?
❤ Anne

 

Sweet dreams are made of this…

Was ist besser als Karamell? Karamell-Tartelettes mit Schokoladen-Topping!!
Zum Dahinschmelzen und das nicht nur aufgrund der Wahnsinnstemperaturen draußen. Ein Traum…
Karamell-Tartelettes
Und so wird’s gemacht:
Eine Dose gesüsste Kondensmilch (ungeöffnet) für ca. 3 Stunden in kochendes Wasser stellen. So stellt Ihr im Handumdrehen eine himmlisch süße Karamellsoße her. Wer es einfacher mag, kann natürlich auch fertiges Karamell im Supermarkt kaufen (z.B. von Bonne Maman), aber die selbst gemachte Variante schmeckt einfach noch besser. Probiert es doch einfach mal aus- richtig guuuuuuut!!
Karamell
Aus 350g Mehl, einer Prise Salz, 210g Butter, 1EL Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker und 2EL Eiswasser (hierfür einfach Eiswürfel in ein mit Wasser gefülltes Glas geben) einen Mürbeteig herstellen. Diesen für eine Stunde in den Kühlschrank geben. Diese Menge reicht für 24 Tartelettes. Da ich nur 12 machen wollte, habe ich die Hälfte des Teigs in Frischhaltefolie gewickelt und ins Gefrierfach gelegt. Dort hält sich der fertige Teig mehrere Wochen und kann bei Bedarf einfach hervorgeholt, aufgetaut und gebacken werden.
Nach Ablauf  von mindestens 1 Stunde den Teig aus dem Kühlschrank holen, auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 4mm dünn ausrollen und die zu Euren Backformen passende Kreise ausstechen (ich benötige für meine Tartelettes ca. 15cm große Kreise und steche diese mit einer passenden bauchigen Tasse aus). Die mit Teig bestückten Tartelettes Backförmchen bei 175°C für ca. 15-20 Minuten in den Backofen geben.
In der Zwischenzeit 250g Schokolade in kleine Stückchen zerhacken und für ca. 1-2 Minuten in die Mikrowelle geben, bis sie geschmolzen ist. Ich habe 200g weiße und 50g zartbittere Schokolade gemischt und noch 1/2 TL Vanilleextrakt untergerührt, aber letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, welche Schokolade verwendet wird – nehmt einfach die, die Euch am besten schmeckt.
Und dem Ganzen noch das gewisse Etwas zu verleihen, bringt ca. 150g Zucker mit 1EL süßer Sahne in einer Pfanne zum schmelzen, bis die zähflüssige Masse eine karamellbraune Farbe annimmt. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Zuckermasse auf ein Blatt Backpapier geben und mit einem großen Küchenmesser glatt streichen, bis eine hauchdünne Schicht entsteht -abkühlen lassen.
Den ausgehärteten Karamellzucker in eine Plastiktüte geben und die geschlossene Tüte mit einem Fleischklopfer bearbeiten, bis viele möglichst kleine (ca. 2-5mm) Stückchen entstehen. Wenn Ihr diese Zuckerstückchen unter die Karamellsoße rührt, knuspert es später himmlisch bei jedem Bissen im Mund.
Nun ist es an der Zeit, die einzelnen Zutaten zum großen Ganzen zusammen zu tun. Füllt die ausgekühlten Tartelettes zuerst bis zur Hälfte mit der Karamell-Crisp-Soße und stellt sie für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend die Tartelettes mit der geschmolzenen Schokolade bis zum oberen Rand füllen und mit weißen Schokoladenraspeln oder dem selbst gemachten Karamellzucker dekorieren.
Tartelette
Karamell_Schokolade
Bon appétit.
❤ Anne

Seit meinem letzten Beitrag ist nun eine ganze Weile vergangen. Jetzt ist aber Schluss mit dem Faulenzen:) Urlaub war zwar toll, aber bereits am Pool unter der Sonne Teneriffas hat mich das Backfieber wieder gepackt. Leider war meine geliebte KitchenAid viel zu weit weg, aber nun sind wir wieder vereint und ich habe viele tolle Ideen gesammelt, die ich nun nach und nach umsetzen werde. Nach der Ruhepause wagte ich mich direkt an etwas Aufwändigeres, denn für den Geburtstag einer ganz lieben Freundin ist diese (wie ich finde) absolut hinreißende Cremetorte entstanden.

Red Velvet Cake

Geburtstagstorte

Gespitzelt habe ich bei Stephanie Jaworski und ihrem Red Velvet Cake Rezept auf www.joyofbaking.com. Hier die Zutatenliste für die Böden in leicht abgewandelter Form:

250g Mehl

1 Prise Salz

1EL Kakaopulver

120g weiche Butter

300g Zucker

2 Eier (L)

1TL Vanilleextrakt

240ml Buttermilch

rote Lebensmittelpaste

1TL Essig

1TL Backpulver

Als erstes den Ofen auf 175 °C vorheizen und die Bachform (20cm Durchmesser) einfetten, damit der Teig nach der Fertigstellung möglichst schnell gebacken werden kann.

Mehl, Salz und Kakaopulver in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischen und sieben, um eventuelle Klümpchen zu beseitigen.In einer zweiten großen Schüssel die weiche Butter mit der Küchenmaschine (oder dem Handmixer) ein paar Minuten cremig rühren. Den Zucker dazugeben und solange vermengen, bis eine leicht luftige Masse entsteht. Anschließend die beiden Eier nacheinander unterrühren. Zum Schluss noch das Vanilleextrakt hinzugeben und alles erneut gut vermengen.

Dem Messbecher mit der Buttermilch nun nach Belieben die rote Lebensmittelfarbe hinzufügen, bis der gewünschte Ton entsteht. Ich habe mich für ein zartes Rosa entschieden, aber wie der Name “Red Velvet Cake” schon sagt, kann auch gern mehr Farbe genommen werden, bis ein richtig kräftiges Rot entsteht.

Nun abwechselnd erst 1/3 der Mehlmischung und dann 1/2 der eingefärbten Buttermilch in die Buttermasse einrühren, bis zum Schluss alle Zutaten gut vermengt sind. Und nun kommt der Clou, denn in einem kleinen Schälchen (oder Glas) werden nun Backpulver und Essig zusammengetan. Da beide Bestandteile sofort miteinander reagieren (beginnt wild zu schäumen), muss dieses Gemisch möglichst schnell unter die restlichen Zutaten gehoben werden. Dadurch bleibt der Boden nachher besonders saftig und trocknet beim Backen kein Bisschen aus.

Alles schnellstmöglich in die vorbereitete Springform mit 20cm Durchmesser geben und für ca. 40 – 50 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Ich habe zwei von diesen Böden angefertigt. Nach dem Backen müssen die Böden richtig gut auskühlen. In dieser Zeit kann schonmal die Creme vorbereitet werden.

400g Frischkäse

250g Mascarpone

2Päckchen Vanillezucker

140g Puderzucker (gesiebt)

250g Creme double

Klingt gehaltvoll? Ist es auch :) Aber diese Sünde ist es allemal wert – VERSPROCHEN!!

Den Frischkäse in der Küchenmaschine (oder mit dem Handmixer) einige Minuten cremig rühren. Anschließen Mascarpone hinzugeben und gut verrühren. Dann den gesiebten Puderzucker und 2 Päckchen Vanillezucker unterheben, bis eine streichzarte Creme entsteht. Zu guter Letzt noch die Creme double unterheben und fertig ist leckerste Tortencreme der Welt *hüstel*!

Die abgekühlten Böden halbieren, sodass 4 ungefähr gleich dicke Schichten entstehen (Teigreste bloß nicht wegwerfen – diese kann man toll zum verzieren verwenden). Nun die einzelnen Böden mit der Creme bestreichen, aufeinanderstapeln und nach Belieben verzieren. Vor dem Servieren am besten für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. FERTIG! LECKER!!

Cremetorte

Leider wurde das Geschmacksinternet noch nicht erfunden, aber glaubt mir (und dem Geburtstagskind), diese Torte ist wirklich unheimlich lecker. Die Böden sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch richtig saftig geblieben. Aber das absolute Highlight ist die Tortencreme!! Die Kombination aus Mascarpone, Frischkäse und Puderzucker ist der Hammer! Das solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren.
Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, konnte ich mich wieder einmal nicht zurückhalten und habe die Torte zusätzlich zu den Creme-Verzierungen auch noch mit kleinen Schmetterlingswimpeln geschmückt. Ich bin nämlich seit neuestem dem Stanzen (www.stampinup.com) verfallen und muss nun aufpassen, dass ich diese Sucht irgendwie in den Griff bekomme (Fortsetzung folgt) :)
❤ Anne

Ich liebe frische Beeren (egal welche) und als ich gestern durch den Einkaufsladen meines Vertrauens geschlendert bin, entdeckte ich wunderschöne Him- und Heidelbeeren. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und so landete je ein Päckchen im Einkaufskorb.

Blieb nur zu überlegen, was ich Schönes damit anstellen sollte – um sie einfach so in den Mund zu stopfen, sind sie einfach zu schade (so wertvolle kleine Dinger). Passend zur Jahreszeit sollte es etwas luftig leichtes werden… Nun schaut einfach selbst, was dabei entstanden ist.

Beeren Wölkchen

Die Beeren behutsam unter kaltem Wasser abspülen, trockentupfen und ein paar davon auf 6 kleine, hitzefeste Gläschen verteilen, sodass der Glasboden mit den Beeren bedeckt ist (je Glas ca. 10 Heidelbeeren und eine Himbeere).

Nebenher schonmal den Ofen auf 230°C (Oberhitze) vorheizen.

Für die luftig leichte Masse einfach zwei Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Puderzucker steifschlagen und das Eigelb in einer separaten Schüssel mit einem Päckchen Vanillezucker schaumig rühren. Dann 100g Quark hinzugeben und zum Schluss das steife Eiweiß  und die restlichen Heidelbeeren vorsichtig unterheben. Je zwei Esslöffel der Quark-Ei-Beeren-Masse auf die Beeren in den Gläschen verteilen und das ganze für 8-10 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

Beeren_

Backen_im_Glaeschen

Topfenauflauf_

Beeren_im_Glas

Hmmmm… Geht super schnell und schmeckt himmlisch lecker! So luftig und locker, zergehen sie wie kleine Wölkchen im Mund. Und die saftigen Beeren dazwischen sind ein absolutes Highlight. Viel Spass beim Nachbacken!!

❤ Anne