Himmlisch Süsse ❤ Back- und DIY-Ideen
Immer eine Sünde wert…

Käsekuchen gehörte schon immer zu meinen absoluten Lieblingen. Als ich noch ein kleines Mädchen war, machte meine Tante Roswitha eindeutig den leckersten Käsekuchen all over the world. Wenn wir anlässlich eines Geburtstags o.ä. zusammenkamen, buk sie meistens einen Käsekuchen extra für mich und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich schon damals mindestens den halben Kuchen allein verputzen konnte! Der kindliche Stoffwechsel ist mir bis heute ein Rätsel… Naja, ich wurde älter und es kam, wie es kommen musste: die gemeinen kleinen Dinger namens Kalorien begannen über Nacht meine Kleider enger zu nähen, sodass ich den übermäßigen Käsekuchenkonsum bis auf weiteres einstellen musste. Schon der kleinste Bissen hätte zu einem derben Rückschlag geführt, was unweigerlich den absoluten Verzicht zur Folge haben musste.
 

Die Jahre vergingen und ich fristete ein Käsekuchenfreies Dasein. Bis (Ihr habt euch sicher denken können, dass es so nicht ewig weitergehen konnte und ein “bis” kommen musste), ja also bis mein Mann durch einen dummen Zufall New York Cheesecake kennen und selbstverständlich (wie hätte es auch anders sein sollen) lieben lernte. “Hmmmmm, den musst du auch mal probieren, der ist ja soooooo lecker!” Widerstand? Völlig zwecklos!!
 

Seitdem gab es unzählige gute, jedoch nie vollends zufriedenstellende Backversuche meinerseits, den Geschmack dieses absolut hinreißenden New York Cheesecakes nachzuahmen. Bis (jippiiiiii, auch hier gibt es ein höchst erfreuliches “bis”), ja also bis es vor kurzem dann doch soweit war… ENDLICH!! Und dieses anbetungswürdige (nein, ich übertreibe wirklich nicht – der Feldversuch bei der Geburtstagsfeier einer Freundin hat dies bewiesen) Ergebnis möchte ich Euch heute präsentieren:
 

Cheesecake_2

 

Und so kommt auch Ihr in den Genuss dieser himmlisch süßen Köstlichkeiten:
 

Cheesecake_Zutaten

Zerhackt die Haferknusperkekse zu kleinen Bröseln. Das geht am besten, indem Ihr die heilen Kekse in eine Frischhaltetüte gebt und mit einem Fleischklopfer draufschlagt (Agressionsabbau der ganz besonderen Art). Rührt anschließend die geschmolzene Butter darunter und verteilt die Masse gleichmäßig auf 12 mit Papierförmchen ausgelegte Tartebackblech (ein Muffinbackblech tut es natürlich auch). Stellt die Förmchen anschließend ins Gefrierfach.
 

Nun heizt den Backofen auf 150°C (Ober/Unterhitze und Umluft) vor.

Schlagt den Frischkäse in einer Schüssel cremig, gebt erst Zucker und Vanillezucker hinzu und anschließend Zitronensaft, sowie Vanilleextrakt. Dann können nacheinander die beiden Eier untergerührt werden, bevor zum Schluss noch Creme Fraiche dazugegeben wird.
 

Holt nun die Förmchen aus dem Gefrierfach (die Keks-Butter-Böden der Cheesecakes sollten in der Zwischenzeit schön fest geworden sein) und verteilt die Creme zu gleichen Teilen darauf.
Das ganze kommt nun für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Nach Ablauf der Backzeit sind die Cheesecakes noch ein wenig weich in der Mitte, lasst sie abkühlen und stellt die für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, dann härten sie aus und haben die perfekte Konsistenz.

Cheesecake_1

Ich wünsche Euch wie immer ganz viel Freude beim Ausprobieren dieses überaus leckeren Rezepts und die Suchgefahr-Warnung spare ich mir an dieser Stelle einfach mal ;)
 

❤ Anne

 

Der Valentinstag steht vor der Tür und was kann es Schöneres geben, als den Süßen mit was Süßem zu verwöhnen? Also machte ich mich ans Werk und tänzelte mit Kochlöffel und Co. bewaffnet zu den Klängen des 60er Jahre Hits “Sweets for my Sweet” von The Searchers durch die Küche.

Valentinstag

Da ich mich einfach nicht auf eine einzige Leckerei festlegen konnte, gibt´s für meinen Liebsten eine ganze Box voll Leckerbissen (die hat er sich auch mehr als verdient). Die da wären: Mini-Gugelhupfe mit Erdbeerjoghurt-Füllung und kleinen Zuckerherzen, französische Macarons mit Vanille-Schoko-Creme und Butterkeks-Lollis mit Schokoherzen. Und so wird’s gemacht:

 

1) Butterkeks-Lollis mit selbst gemachten Schokoladenherzen:

 

Zutaten für ca. 30 Stück:

250g weiche Butter

250g Puderzucker

1TL Vanilleextrakt

2 Eier (Gr. M)

500g Mehl

ca. 30 Lolli-Stiele

50g weiße Schokolade

 

Weiche Butter, Puderzucker und Vanilleextrakt gut vermengen. Nun erste ein Ei nach dem anderen und anschließend das Mehl unterkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Nach Ablauf der Zeit kann der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 Millimeter dick ausgerollt werden. Nun mit einem Ausstecher ca. 30 Teigkreise (je 5cm Durchmesser) ausstechen und je einen Lolli-Stiel vorsichtig seitlich in den Teig drücken. Die Lollis bei 180°C (Umluft + Ober/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.

Während der Backzeit kann die Schokolade kleingehackt und geschmolzen werden – geht in der Mikrowelle in wenigen Sekunden. Nun aus Back- oder Butterbrotpapier eine kleine Spritztüte basteln und mit der geschmolzenen Schokolade füllen. Die Spitze der Spritztüte mit einer Schere aufschneiden, sodass eine ca. 2mm große Öffnung entsteht, durch die die Schokolade gedrückt werden kann. Nun auf einem Bogen Backpapier 30 kleine Herzen formen, die anschließend aushärten müssen:

Spritztüte

Wenn die Lollis fertig gebacken sind, nehmt sie zum Abkühlen aus dem Ofen. Sobald die Lollis kalt und die Schokoherzen hart sind, kann der Rest der Schokolade nochmals geschmolzen werden – dient als Kleber. Gebt je einen kleinen Klecks der geschmolzenen Schokolade (z.B. mithilfe eines Zahnstochers) auf ein Herz und drückt es anschließend in die Mitte eines Kekses. Fertig sind die Lollis.

Butterkekse mit Schokoherzen

2) Mini-Gugelhupfe:

 

Zutaten für ca. 36 Stück:

150g weiche Butter

140g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Fl. Buttervanille-Armona

3 Eier (Gr. M)

180g Mehl

1,5 TL Backpulver

2 EL Milch

Mini-Gugelhupf Backform

 

Zutaten für die Füllung:

125g Naturjoghurt

1TL Erdbeerpüree

ggf. Zuckerherzen zur Deko

 

Weiche Butter geschmeidig rühren. Zucker, Vanillezucker, Salz und Vanille-Aroma unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Eier nacheinander ebenfalls gut unterrühren. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermengen und gut durchsieben. Nun abwechselnd die Hälfte des Mehls, dann Milch und danach die zweite Hälfte des Mehls unter den restlichen Teig rühren.

Den fertigen Teig auf die Vertiefungen der Bachform verteilen – dabei jede Vertiefung nur gut zu 3/4 füllen, da der Teig beim Backen aufgeht. Das Backblech anschließend für ca. 15 Minuten in den auf 180 °C (Umluft) vorgeheizten Backofen geben und anschließend zum Abkühlen herausnehmen.

Während die Küchlein abkühlen, den Joghurt mit dem Erdbeerpüree vermengen und die Mischung anschließend je in die Vertiefung in der Mitte der Mini-Gugelhupfe füllen. Zur Deko können noch Zuckerherzen verwendet werden. Und fertig ist auch die zweite Liebes-Leckerei:

Macarons und Mini-Gugelhupf

3) Französische Macarons mit weißer Schoko-Vanille-Creme:

 

Zutaten für ca. 16 Macaron-Hälften

45g gehackte weiße Mandeln

75g Puderzucker

36g Eiweiß (Gr. L)

10g Zucker

1 MSp. rote Lebensmittelfarbpaste

 

Zutaten für die Füllung:

100g weiße Schokolade

1TL Vanilleextrakt

1EL Sahne

 

Bei diesem Rezept ist es ungemein wichtig, dass Ihr euch penibel an die angegeben Zutatenmengen haltet und auch der Ofen muss eine exakte Temperatur von 140°C (Umluft) haben. Besorgt Euch am besten ein Backofen-Termometer, um die Temperatur genau im Auge behalten zu können.

Mandeln und Puderzucker mischen und mit dem Hexleraufsatz des Stabmixers nochmal ganz fein hacken – umso glatter ist nachher die Oberfläche der Macarons. Nun kommen wir zum komplizierten Teil… Mit dem Handrührgerät wird nun das Eiweiß steif geschlagen – sobald sich die ersten Eiweißbläschen bilden, gebt die 10g Zucker hinzu. Ein paar Sekunden später, wenn schon mehr weißer Schaum vorhanden ist, gebt die Messerspitze Farbpaste hinzu (nehmt auf jeden Fall Lebensmittel-Paste oder -Pulver statt flüssiger Lebensmittelfarbe, da die Konsistenz des Eiweißschaums durch flüssige Farbe zu stark verändert wird).

Vorsicht: Ihr dürft das Eiweiß nicht überschlagen! Es ist fertig, sobald sich beim Herausnehmen der Schneebesenaufsätze kleine Schaumspitzen bilden.

Nun wird das Mandel-Zucker-Puder in drei Portionen vorsichtig unter den Eiweißschaum gehoben. Dabei sollte jede Mandel-Zucker-Portion mit 15 Umdrehungen mit einem Teigschaber unter den Schaum gehoben werden. Wenn alle 3 Durchgänge fertig sind und Ihr insgesamt 45 Umdrehungen mit dem Teigschaber vollbracht habt, folgen nochmals 10 – 15 Umdrehungen, bis der Teig eine Lava-artige Konsistenz hat (nicht zu flüssig und nicht zu fest). Die Zubereitung der perfekten Konsistenz erfordert etwas Übung, also deckt Euch am besten mit genügend Zutaten ein, damit Ihr zur Not nochmal von vorn anfangen könnt, wenn´s beim 1. oder 2. Versuch noch nicht funktionieren sollte.

Nun füllt den Teig in einen Spritzbeutel mit eine 1cm-Loch-Aufsatz und spritz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (mit ca. 2 cm Abstand zueinander) 16 ca. 3,5 cm große, runde Kleckse. Ihr könnt Euch auch eine Schablone mit 3,5cm großen Kreisen vorbereiten, die Ihr beim Spritzen einfach unter das Backpapier legt – vergesst aber nicht, die Schablone vor dem Backen wieder zu entfernen.

Hebt das Backblech mit den fertigen Klecksen an und lasst es ein paar mal aus ca. 10cm Höhe auf die Arbeitsfläche fallen. So werden Luftbläschen aus dem Inneren der Macarons an die Oberfläche befördert und können mithilfe eines Zahnstochers aufgestochen werden.

Der Teig muss nun ca. 30 Minuten ruhen, damit sich an der Oberfläche des Teiges eine Haut bilden kann, durch welche die Macarons beim Backen ihre typische Füßchen-Form erhalten. Nach 15 der insgesamt 30 Minuten Ruhezeit, sollte der Ofen angeschaltet werden, damit er nachher auf exakt 140°C (Umluft) vorgeheizt ist.

Die Macarons werden ca. 12 Minuten gebacken. Beobachtet den Backvorgang, denn es ist schon ein echter Hingucker, wenn die typischen Füßchen im Backofen zu wachsen beginnen. Die fertigen Macarons werden anschließend zum Abkühlen aus dem Backofen geholt. Erst wenn sie richtig kalt sind, lassen sie sich vom Backblech lösen – habt also Geduld :)

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Füllung vorbereiten. Zerhackt dazu die weiße Schokolade und lasst sie in der Mikrowelle schmelzen. Rührt anschließend mit einem Rührbesen Sahne und Vanilleextrakt unter und lasst die Creme ein wenig abkühlen, damit sie etwas fester wird und beim Füllen der Macarons nicht zwischen den Macaron-Hälfen herausläuft.

Lasst Euch nicht entmutigen, wenn die ersten Versuche nicht gleich perfekt werden – Übung macht den Meister:) Und es lohnt sich!!

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch wie immer ganz viel Spass beim Nachbacken und verschenken.

❤ Anne

Diese Leckerbissen müsst Ihr einfach mal probieren! Sie sind super einfach herzustellen und schmecken richtig köstlich:

Streusel Muffins

Zutaten für die Streusel:

150g Mehl

135g Butter

30g brauner Zucker

90g weißer Zucker

Zutaten für ca. 9 große Muffins:

115g Butter

100g weiße Schokolade

150g brauner Zucker

150ml Milch

170g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Ei

 

Als erstes Mehl, Butter, braunen und weißen Zucker in einer Schüssel mit den Händen verkneten und zu Streuseln zerbröseln. Die Schüssel mit den Streuseln ins Gefrierfach stellen.

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

 

Nun wird der Muffinteig wie folgt hergestellt:

Zuerst die Butter mit der kleingehackten weißen Schokolade und dem braunen Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und gut verrühren, sodass eine möglichst homogene Masse entsteht. Diese anschließend etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit siebt Mehl und Backpulver in eine separate Schüssel und vermengt beides gut miteinander. Nun können nacheinander die Milch und das Mehl-Backpulvergemisch unter die abgekühlte Butter-Schoko-Zucker-Masse gerührt werden. Zum Schluss noch das Ei und die Prise Salz untermischen.

Ein Muffinblech mit Tulipförmchen bestücken und den fertigen Teig gleichmäßig darauf verteilen – füllt die einzelnen Förmchen dabei zu ca. 3/4 mit Teig. Schiebt nun das Blech für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen.  Tulipförmchen sind etwas größer als die normalen, geriffelten Muffin-Papierförmchen und eignen sich deshalb besser zur  Herstellung von Streusel-Muffins.

Kurz vor Ablauf der 15 Minuten Backzeit können die Streusel aus dem Gefrierfach geholt und mit den Händen nochmals aufgelockert werden. Anschließend nehmt Ihr die bereits aufgegangenen Muffins aus dem Backofen, verteilt die Streusel darauf und schiebt das Muffinblech für weitere 15 bis 20 Minuten in den Backofen.

Viel Spaß beim Naschen!

❤ Anne

 

 

Es lässt sich nicht länger leugnen: das schöne Wetter neigt sich langsam dem Ende zu und die ungemütlichen Schmuddelwetter-Tage stehen bereits mit den Hufen scharend vor der Tür. Das ist jedoch noch lange kein Grund, sich die gute Laune verderben zu lassen. Schließlich bringt die nasskalte Jahreszeit neben dem fiesen Wetterumschwung auch ganz viel Wunderbares mit sich. Wärmung von Innen lautet jetzt nämlich die Devise und deshalb darf nun noch mehr als ohnehin schon gebacken werden, was das Zeug hält. Der Bikini stellt keine Bedrohung mehr dar und fristet bis zum nächsten Sommer sein unliebsames Dasein in den hintersten Winkeln des Kleiderschranks. Darüber hinaus sollte die wärmende Wirkung von ein wenig Hüftgold nicht unterschätzt werden.

Mein erster Vorschlag gegen die Kälte lautet daher: warmer Apfelstrudel. Da ich den Abschied vom Sommer noch nicht ganz wahrhaben möchte und es außerdem (ganz wetterunabhängig) unheimlich lecker ist, gibts ne Kugel Vanilleeis dazu.

Apfelstrudel

Zutaten für die Füllung:

1 kg Äpfel

50g Zucker

1TL Zimt

ggf. Rosinen

Die Äpfel von Kerngehäuse und Schale befreien und in kleine Stückchen schneiden. Diese in einer Schüssel mit dem Zimt-Zucker-Gemisch gut vermengen und für ca. 1 bis 2 Stunden durchziehen lassen.

 

Zutaten für den Teig:

125g Quark

125g Butter

1 Pckg. Vanillezucker

140g Mehl

1 Prise Salz

1 Eigelb zum Bestreichen

Quark, weiche Butter, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel verquirlen. Das Mehl nach und nach darüber sieben und ebenfalls unterrühren, bis ein fester Teig entsteht. Diesen in Klarsichtfolie einschlagen und für 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach Ablauf der Zeit werden nun zuerst die Apfelstückchen mithilfe eines Siebes von der Flüssigkeit, die sich am Boden der Schüssel gebildet hat, getrennt. Als nächstes holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn möglichst dünn auf einem mit Mehl bestäubten Küchentuch aus und verteilt die Apfelstückchen darauf (streut noch Rosinen drüber, wenn Ihr mögt). Erhitzt nun die abgesiebte Apfelflüssigkeit ca. 5 Minuten lang in einem hitzefesten Gefäß in der Mikrowelle. Die karamellisierte Flüssigkeit kommt anschließend über die Apfelstückchen und dann kann der Strudel auch schon mithilfe des Küchentuchs eingerollt werden.

Apfelstrudel

Die Strudelrolle wird zum Schluss mit einem verquirlten Eigelb bestrichen und kommt für 30-40 Minuten in den auf 175 °C (Umluft) vorgeheizten Backofen. Den fertigen Strudel genießt Ihr am besten noch warm und (wie bereits zuvor schwärmerisch erwähnt) in Kombination mit einer Kugel Vanilleeis. Yummi!!!!
 

❤ Anne

Am 31. Oktober ist es wieder mal soweit… Die Klingel wird den ganzen Abend lang verrückt spielen, draußen auf der Strasse werden Miniaturausgaben von Hexen, Vampiren und was die Unterwelt sonst noch alles an Monstern zu bieten hat, ihr Unwesen treiben. Auf der Jagd nach Süßigkeiten geben sie nicht eher Ruhe, bis ihre Taschen zum Bersten gefüllt und ihre Bäuche kurz vorm Platzen sind. Für alle, die wie ich in einer recht kinderreichen Wohngegend leben und bisher noch keine Ahnung haben, was sie anbieten sollen, wenn die Türklingel zu glühen beginnt und piepsige Stimmen von draußen “SÜSSES ODER SAURES” rufen, habe ich hier genau das Richtige:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Den Kuchenteig und die Kugeln wie in meinem Beitrag “Entdecke den Spießer in Dir” beschrieben, herstellen und die Cake Pops anschließend mit geschmolzener, weißer und orange eingefärbter Schokolade überziehen. Um sie beim Trocknen nicht die ganze Zeit in der Hand halten zu müssen, habe ich eine Eierverpackung auf den Kopf gelegt und von oben in jedes einzelne Eierfach ein kleines Loch für die Stiele der Cake Pops gestochen. Die weißen Cake Pops erhalten das schaurig schöne Gesicht von Jake aus Tim Burtons “Nightmare before Christmas” (ich liebe diesen Film) und aus den orangefarbenen Cake Pops entstehen (Trommelwirbel) Halloween-Kürbis-Fratzen (wer hätte das gedacht).

Mithilfe einer aus Butterbrotpapier selbstgebastelten Mini-Spritztüte, die ich mit geschmolzener Zartbitterschokolade gefüllt habe, verpasste ich den noch kahlen Cake Pops wie folgt Gesichtszüge:

Halloween1

Da werden die Kinder garantiert große Augen machen, wenn Ihr ihnen diese tollen Cake Pops präsentiert. Und wenn ihr alle verschenkt habt und keine mehr übrig sind, hoffe ich, dass auch Ihr eine Klingel besitzt, die man für den restlichen Abend stumm stellen kann (hihi).

Es war mir wie immer eine Freude und nun wünsche ich Euch ganz viel Spass beim Nachmachen.

❤ Anne